Firmung
Diese (Petrus und Johannes) zogen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfangen möchten. Denn er war noch über keinen von ihnen gekommen, sondern sie waren nur getauft auf den Namen des Herrn Jesus. Da legten sie ihnen die Hände auf und sie empfingen den Heiligen Geist. (Apg 8,15)
Mit dieser Bibelstelle wird die Firmung biblisch begründet. Dabei wird zweierlei deutlich: die Verbindung sowohl zum Pfingstfest als auch zum Sakrament der Taufe. Folgerichtig gilt die Firmung auch als Vollendung der Taufe, da der Firmand als mündiger Mensch das Versprechen bestätigt, das seine Eltern und Paten bei seiner Taufe gegeben haben – und zwar beim Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden, in der Regel zwischen dem 14. und 17. Lebensjahr.
Zusammen mit der Taufe und der Eucharistie bildet die Firmung die „drei Sakramente der christlichen Initiation”, durch die der Firmand seine Beziehung zu Gott vertieft. Diese vertiefte Beziehung soll ihm helfen, sich an der Sendung der Kirche zu beteiligen und den Glauben in der Welt zu bezeugen. Gleichzeitig stärkt die Firmung die Beziehung des Firmanden zur Kirche. Da sie in der Regel vom Orts- oder Weihbischof gespendet wird, symbolisiert sie auch die Zugehörigkeit zum Bistum.
Das Sakrament der Firmung wird in der Regel alle zwei Jahre gefeiert. Im Vorfeld gibt es immer eine Vorbereitungszeit mit verschiedenen Bausteinen unter der Leitung von Caroline Herzog.
Im Herbst des Vorjahres der Firmung erhalten Jugendliche, die der römisch-katholischen Konfession angehören, noch nicht gefirmt und zur Anmeldung 14 Jahre alt und damit religionsmündig sind, eine Einladung zum Informationsabend mit den entsprechenden Anmeldeunterlagen.








